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vom 25. bis 29. April 2022

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Girl-Power am Auffahrtswochenende in Willisau

Geschrieben von Trainer Juniorinnen C bis E am .

Rund 40 Teilnehmerinnen und Trainer der Juniorinnen C, Da, Db und E machten am Auffahrtswochenende die Innerschweiz oder genauer gesagt Willisau unsicher. Fast auf den Tag genau acht Jahre zuvor war bereits einem eine ähnlich grosse Juniorinnengruppe damals unter der Leitung von Dave Baumgartner an gleicher Stelle. An den vier Tagen standen neben guten und intensiven Trainings auch das Team Building sowie der Umgang mit den jüngeren oder älteren Vereinskolleginnen im Vordergrund. Das verlängerte Wochenende war geprägt von Wetterglück, guter Stimmung, sehr anständigen Teilnehmerinnen und Spass. Willisau war definitiv eine Reise wert.

Als die Trainer der vier Teams Wochen vor dem Trainingsweekend erstmals für die Detailplanung zusammenkamen lag die acht Jahre alte Trainingsweekend Planung von Dave Baumgartner auf dem Tisch. Warum das Rad neu erfinden. Ein paar kleine Korrekturen hier und ein paar Anpassungen da und schon war die Grobplanung gemacht. Schnell wurden auch die Trainingsgruppen sowie eine gemeinsam durchgeführte Einheit im Rotationsprinzip definiert und Aufgaben verteilt. Im Vorfeld bereits geklärt war der finanzielle Zustupf des Vereines sowie die zu zahlenden Beiträge der Teilnehmerinnen und damit Stand auch die Finanzierung. Der Car sowie ein Ausflug waren dann schnell organisiert und das Weekend brauchte nur noch zu kommen. 

Am Donnerstag 10. Mai standen die Girls eskortiert von deren Eltern auf dem grossen Parkplatz des Schulhauses Eselriet erwartungsfroh bereit. Petrus schien es nicht ganz so gut zu meinen und es Begann noch vor der Abfahrt leicht zu regnen. Das Positive dabei war, dass sowohl Gepäck als auch die Girls unglaublich schnell verladen waren. Während der Fahrt wurde der Regen immer stärker. Da die Wetterprognosen für das Weekend schlecht bis maximal durchzogen waren, schauten die Verantwortlichen vermehrt sorgenvoll gegen oben. Als wir nach etwas über einer Stunde Fahrt beim Sportzentrum in Willisau ankamen war der Regen aber bereits nicht mehr so stark. Wie wir später erfuhren gingen am Tag zuvor und auch noch am Morgen des Anreisetages wahre Sturzbäche nieder und an ein Training wäre nicht zu denken gewesen. Im Auftakttraining am Donnerstagnachmittag hatten wir noch ein paar letzte Regentropfen und anschliessend wurde es besser und besser und wir hatten wettertechnisch grosses Glück. 

Die Zimmer waren schnell eingeteilt.  Die Juniorinnen C und Da bekamen ein eigenes Zimmer und die Juniorinnen Db und E teilten sich eines. Während Marc, Sven, Dürü, André, Luca, René und Bruno sich in ein Leiterzimmer quetschten, bekam Fabienne als einzige weibliche Leiterin eines für sie alleine. Die verfügbaren Rasenplätze machten alle einen guten Eindruck und waren für unsere Trainings perfekt. Anschliessend an die erste Trainingseinheit nutzten wir ein erstes Mal das dazugehörende Hallenbad. Das erste Abendprogramm gestaltete sich unterschiedlich. Während einige Girls die Gelegenheit nutzten und sich Germany’s Next Topmodel auf dem Big Screen im Singsaal nicht entgehen liessen, vergnügten sich andere mit Spielen oder machten beim Leiter Basketballgame mit. Einige der Leiter entwickelten einen (un?)gesunden Ehrgeiz und spürten die Strapazen des Basketball Games noch Tage danach. Die erste Nachtruhe gestaltete sich erwartungsgemäss schwierig, aber irgendwann waren alle eingeschlafen. 

Trottiplausch am Freitag als Highlight
Eine sehr positive Erfahrung waren die Mahlzeiten. Von ähnlichen Anlässen mit Jungs anderes gewohnt waren die Verantwortlichen angenehm überrascht, wie ruhig und gesittet die Mahlzeiten vonstattengingen. Das Frühstück am Freitag war also ein guter Start zu Tag 2, welcher vollgepackt mit Aktivitäten war. Am Vormittag hatten wir das Circuit-Training auf dem Programm. Jeder Gruppe verbrachte eine halbe Stunde mit den vier Trainerduos und spezifischen Themen. Nach dem Mittag machten wir uns auf den Weg zum Highlight des Wochenendes. Mit dem Zug ging es von Willisau nach Huttwil. Da warteten am Bahnhof schon drei Minibusse mit je einem mit Trotti vollgepackten Anhänger auf uns. In einer rund halbstündigen Fahrt ging es auf die 1136 Meter hoch gelegene Ahornalp. Nach einer kurzen Instruktion machte sich unsere Gruppe bei herrlichen Bedingungen durch Wälder und über Felder auf den rund einstündigen Weg zurück zum Bahnhof in Huttwil. Das Abendprogramm fand dann im historischen Ortszentrum von Willisau statt. Zuerst hatten wir einen Pizzaplausch. Der kleine Laden hatte vermutlich noch nie so viele Gäste auf einmal. Der Inhaber schoss auf jeden Fall Dutzende von Fotos, welche er wohl in seinem nächsten Werbeprospekt verwenden wird und spendierte uns am Ende alle Getränke. Anschliessend hatten die Girls noch einen Foto-OL zu bewältigen, während die Leiter sich über die kommende Saison unterhielten. Die zweite Nachtruhe gestaltete sich erwartungsgemäss schon etwas einfacher. 

Samstag war der Besuchstag. Am Morgen fand die reguläre dritte Trainingseinheit statt. Auch wenn wir an dieser Stelle nicht so ausführlich über die Trainingseinheiten berichten, war es doch möglich mal in Ruhe gewisse Themen zu behandeln, welche im regulären Teamtraining zu kurz kommen. Am Nachmittag führten wir ein Mixed-Turnier durch, welches von vielen extra zum Besuchsnachmittag angereisten Eltern begleitet wurde. Bei immer wärmer werdenden Temperaturen hielt gaben die Girls ihr bestes. Manchmal war es auch des Guten etwas zu viel und einige trugen leichte Blessuren davon. Am Ende konnte jedes der vier Teams ihre Erfolge feiern. Da unsere Frauenverantwortliche Fabienne am Samstag für Unterricht ihrer Weiterbildung und den sonntäglichen Match mit den Frauen nach Hause reisen musste wurde ein nicht namentlich genannter Leiter aus dem grossen Leiterzimmer ins Einzelzimmer verfrachtet. Dies gab für die dritte und letzte Nacht auch den Leitern einen etwas ruhigeren Schlaf. 

Am Sonntagvormittag stand eigentlich eine letzte Trainingseinheit auf dem Programm. Da die drei Lagertage langsam ihre Wirkung zeigten wurde nur noch für die jüngeren ein freiwilliges Training angesetzt. Dem folgten auch einige. Andere gingen ein letztes Mal ins Hallenbad oder taten was Girls in diesem Alter halt so zusammen tun. Das anschliessende gemeinsame Aufräumen klappte gut und nach einem letzten Mittagessen kam der Car kurz nach Mittag auch schon angerollt. Da sich nun alle auf zu Hause freuten ging das Verladen wieder äusserst speditiv und nach einer problemlosen Rückfahrt kamen wir leicht vor der erwarteten Ankunftszeit in Effretikon an. 

Ein Fazit, welches wir ziehen können ist, dass wir unsere Ziele alle erreicht haben. Alle Girls sind wohlbehalten wieder nach Hause gekommen. Die Juniorinnen des FCE sind neben und auf dem Fussballplatz näher zusammengerückt. Es war schön zu beobachten, wie zu Beginn die Gruppen noch stark ihresgleichen suchten. Von Tag zu Tag durchmischten sich die Gruppen mehr und Berührungsängste wurden abgebaut. Eine Wiederholung in gleicher oder ähnlicher Form darf nicht ausgeschlossen werden. Ob es jedes Jahr sein soll, lassen wir an dieser Stelle offen. 

Geschrieben von: Trainer Juniorinnen C bis E