Das Effi-Fussballcamp steht vor der Tür:
vom 25. bis 29. April 2022

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Zur Erinnerung an Anton «Toni» Hajdinyak

Geschrieben von FC Effretikon am .

Anton «Toni» Hajdinyak – «Hopp Effi – chömed no mal »
Der FC Effretikon nimmt schmerzliche Kenntnis vom plötzlichen Hinschied seines langjährigen Aktiv-Mitgliedes «der ersten Stunde» treuen Fan und Mitglied der Supportervereinigung des FC Effretikon. 

Anton «Toni» Hajdinyak

Obwohl kein Gründungsmitglied, galt Anton «Toni» Hajdinyak beim FC Effretikon als Mann der ersten Stunde. Er schloss sich 1968 den Fussballern in Effretikon an, als der Verein noch «in den Windeln» lag.

Mit seinem grossen sportlichen Ehrgeiz trieb er auf und neben dem Rasen seine Mitspieler konstant an. Ob siegreich, oder in der Niederlage. Toni lebte im FCE-Dress für den Fussballsport und konnte mit dem FC Effretikon den aller ersten Aufstieg in seiner Vereinsgeschichte mit schreiben.

Jahrelang führte er im Mittelfeld der ersten FCE-Mannschaft Regie, dirigierte und leitete, gab lautstarke Anweisungen. Sah es zur Halbzeit resultatmässig nicht gut aus, stachelte er seine Teamkollegen an. Auch beim Pausentee hinterfragte Toni oftmals das Gezeigte und Geleistete der ersten Halbzeit. War der Trainer einmal still, ergriff Toni meist noch das Wort, hatte seine schnelle Analyse gezogen und seine Ansichten geäussert, wie das Team sportlich weiterkommen soll.

Toni geizte aber auch nie mit Selbstkritik, suchte, wenn es einmal nicht planmässig lief, die Fehler durchaus bei sich selbst. Toni wollte als Spieler, als Teammitglied immer gewinnen und liebte keine Halbherzigkeiten. Voll zur Sache – auch im Training - wo er meist an vorderster Front anzutreffen war. Für seine jungen Mitspieler war Toni ein stetes Vorbild. Er verlangte von sich viel und forderte das auch von seinen Teamkollegen.

Toni kämpfte immer bis zum Schlusspfiff. Ein frühes Aufgeben, resignieren, gab es für ihn nicht, auch wenn der Gegner übermächtig- und die Niederlage unvermeidbar schien, Toni glaubte, immer noch «etwas reissen» zu können. Mit seinem Einsatzwillen, ob Training oder Wettspiel, wurde Toni in der ersten Mannschaft des FC Effretikon schnell zum wichtigen Stamm- und Schlüsselspieler, der seine zehn «Fussballfreunde» immer mit zu reissen verstand. Toni konnte mit dem FC Effretikon den aller ersten Aufstieg seiner Vereinsgeschichte feiern. Er war daran massgeblich mitbeteiligt.

Ein schwerer und tragischer Arbeitsunfall riss ihn mitten aus dem Leben und beendete seine sportliche Karriere beim FC Effretikon. Wie im Fussball/Sport – so im Leben – auch hier kämpfte Toni mit viel Energie. Nachdem er sich von diesem schweren Schicksalsschlag erholt hatte, blieb er dem Verein – seinem FC Effretikon – als treuer Fan erhalten. Wohl kein anderer besuchte in den vergangenen Jahren so viele Fussballspiele der ersten FCE-Mannschaft wie Toni. Ein Fussballspiel der Effretiker – ohne Toni als mitfiebernder Fan – unvorstellbar. Toni war seit 2007 auch treues Mitglied der Supportervereinigung des FC Effretikon und leistete damit seinen wertvollen Beitrag zur Förderung aller FCE-Mannschaften wichtiger wichtigen Projekte des Hauptvereines.

Er scheucht sich nicht, die Spieler, so wie er es früher im FCE-Dress selbst auf dem Platz vollzog – lautstark anzufeuern. «Hopp Effi – chömed no mal». Seiner selbstkritischen Art blieb er treu. Er artikulierte klar, wenn er mit der Leistung und dem Resultat «seiner» Spieler nicht zufrieden war. Nicht nur ein- sondern mehrmals lud er als Dank und Zufriedenheit die erste Mannschaft komplett zu einem Sphagetti-Plausch ins Klubhaus Eselriet ein. Seine Einladungen und Zusammenkünfte bleiben legendär und unvergessen.

Die Generalversammlungen des FC Effretikon verliefen in den letzten Jahren meist immer ohne Wortmeldung. Die einzige Person, die sich zu Anliegen des Vereines und Traktanden regelmässig zu Wort meldete, war Toni Hajdinyak. Er hinterfragte, wie er es in jungen Jahren auf dem Platz und in den Spielpausen oft auch machte, einiges.

Toni. Du warst unser treuester Freund und vorbildlicher Mannschaftskolleg. Wir werden dich in bleibender Erinnerung behalten. Du wirst uns an den Spielen des FC Effretikon im Eselriet – oder irgendwo sonst in der Region fehlen. Wir vermissen dein «Hoff Effi – chömed no mal». Danke Toni, du warst uns allen ein sehr treuer Fan.

Der Trauerfamilie wünschen wir viel Kraft in diesen schweren Stunden. 

Vorstand FC Effretikon und Supportervereinigung des FC Effretikon

 Mannschaftsbild - Aufstiegsspiel 1968/1969 - im hellen Kreis Toni Hajdinyak