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Präsi's Corner September 2018

Geschrieben von André Sahli am .

In meinen Newsletter Beiträgen geht es immer wieder um das Thema Freiwilligen Arbeit. Aktuell nehmen drei Vorstandsmitglieder an einer Workshop Serie des Zürcher Fussballverbandes teil. Dabei geht es darum, wie man seinen Verein richtig aufstellen und für die Zukunft fit machen kann. Wer erwartet, dass einem dabei ein Wundermittel präsentiert wird, irrt sich. Einen Verein zu führen hat viel mit Arbeit zu tun. Es heisst ja auch FreiwilligenARBEIT. Auch der Workshop bringt Arbeit mit sich. Aktuell tragen wir alle Aufgaben mit dazugehörigem Aufgabenbeschrieb zusammen. Keine ganz einfach Aufgabe – eher schon mühsam. Denn viele von uns müssen solche Dinge schon im ARBEITsalltag erledigen.

Am liebsten hätten wir, wenn alles super laufen würde, keinerlei Probleme entstehen und das runde ‚Leder‘ rollt – am liebsten natürlich noch zu unseren Gunsten. Nur, so ist das halt heute nicht. Aber das war es auch früher nicht. Manchmal suchen wir nach der geeigneten Kommunikationsform. Manchmal gibt es sprachliche Differenzen. Und manchmal sind Leute halt einfach nur bequem. Gegen diesen letzten Punkt möchte ich ankämpfen und zwar auf allen Ebenen und ich spreche hier wirklich alle an. Verantwortliche müssen ihre Verantwortung wahrnehmen. Manche Dinge liegen einem besser als andere. Bei denjenigen, die einem nicht liegen muss man entweder durchbeissen oder aber andere um Hilfe bitten. Aber auch Mitglieder müssen ihren Teil zum Erfolg beitragen. Manchmal müssen wir heute schon froh sein, wenn Spielerinnen und Spieler regelmässig ins Training kommen und an den Spielen zur Verfügung stehen. Dies ist für mich sehr unverständlich. Wenn ich mitmache, dann mache ich richtig mit. Wenn ich kommen und gehen will, wie es mir passt, dann muss ich ehrlich zu mir selber sein und einen anderen Sport suchen. Aber ein Teamsport (egal welcher) ist für eine solche Einstellung definitiv nicht die richtige Wahl. Aber es gehört noch mehr zum Mitglied sein, als zu trainieren und spielen. Manchmal müssen wir unseren Beitrag zu Gelingen beitragen. 

Wir rekrutieren unsere Trainerinnen und Trainer nicht selten aus dem Umfeld unserer Mitglieder. Eltern, Geschwister, andere Verwandte oder Bekannte. Leider gehen aus meiner Sicht viel zu wenige Aktivspielerinnen und -spieler den Weg in die Trainerlaufbahn. Warum, das versuchen wir derzeit herauszufinden. Auch für andere Aufgaben benötigen wir die Unterstützung der Mitglieder und ihrem Umfeld. Und bitte wartet nicht, bis ihr gefragt werdet. Wer aktiv mitarbeiten möchte, kann dies jedem Funktionär und jedem Trainer mitteilen.

 Vermutlich spürt man aus diesen Zeilen, dass nicht alles was wir Verantwortlichen tun müssen Spass macht. Ich würde sagen Höhen und Tiefen halten sich derzeit in etwa die Waage und auch ich habe mal bessere und dann wieder schlechtere Tage. Es gibt aber auch erfreuliche Entwicklungen. Das Mini-Schiedsrichter Projekt ist sehr erfolgreich angelaufen. Es zeigt, dass wir manchmal auch andere Wege gehen müssen. Aber auch für diese anderen Wege braucht es Leute, die Verantwortung und ARBEIT auf sich nehmen. Die Alternative liest sich für mich wie ein Horrorszenario. Wir erhöhen die Beiträge um das Dreifache und stellen ein paar Profis ein. Nur könnten sich dann viele diesen Sport nicht mehr leisten.

Ich wünsche allen noch eine gute Herbstrunde, bevor es dann schon wieder in die Winter- und Hallensaison geht und danke allen, welche ihren Beitrag zu einem attraktiven und erfreulichen Vereinsleben beitragen.

Euer Präsi - André Sahli