Chlausturnier 2017 - Jetzt anmelden

Jetzt fürs FCE Chlausturnier 2017 anmelden und einen Platz sichern.
Infos und Anmeldung



Traditioneller Supporter-Brunch vor erstem Heimspiel der Aktiven im Clubhaus

Geschrieben von Heinz Minder am .

Effretikons Vereinsphilosophie weiterleben
Einmal mehr ohne eine einzige auswärtige Neuverpflichtung startete der FC Effretikon in die neue Drittliga-Meisterschaft der Saison 2017/18. «Unser Ziel ist es, mit internen, sprich eigenen Spielern hier in Effretikon zu arbeiten», so sonntags Flakon Halimi – vor Anpfiff der FCE-Heimspiel-Premiere gegen Glattfelden – vor versammelten Supporter-Mitgliedern. Und Halimis Assistent Urs Rhyner sprach anschliessend davon, dass «wir daran arbeiten, im Verein einen soliden Grundstock zu bauen, damit sich das Rad sauber in die richtige Richtung drehen kann». 

Es gehört zur Tradition, dass die Supporter-Vereinigung des FC Effretikon (gegründet 1978) alljährlich anfangs einer neuen Saison das erste Heimspiel zum Anlass nimmt, um ihre treuen Mitglieder zum Sonntags-Brunch zu laden. Ebenfalls traditionell geziemt es sich dann, dass sich der Teamverantwortliche der ersten Mannschaft kurz an die versammelten Supporter wendet. Die Meisten kennen zwar vielfach den, oder die Trainer. Doch für Einige ist es meist die erste Begegnung mit dem Teamchef. So heuer, wenn auch das Duo Flakon Halimi/Urs Rhyner die Mannschaft bereits anfangs Rückrunde 2016/17, kurz nach Ostern übernommen haben und jetzt vom FCE-Vorstand auch das Vertrauen für die neue Saison 2017/18 erhielten. 

Die Supportervereinigung des FC Effretikon wurde 1978 gegründet
Mitte der 70er Jahre herrschte Aufbruchstimmung beim FC Effretikon. Am 28. April 1978 fand im Hirschen Tagelswangen die Gründungsversammlung statt. 49 interessierte Personen kamen. Max Wipf, ehemaliger Präsident des Hauptvereines führte die Supporter als bislang amtslängster Präsident während elf Jahren (1986/1996), gefolgt von seinem Nachfolger Emil „Butch“ Buchmann (1997/2006) und dem jetzigen Amtsinhaber (ebenfalls ex-FCE Präsident während den Jahren 1996 bis 2006) Martin Strässler, der seit 2007 die Supporter führt und sich immer noch sehr eng zu den Effretiker Fussballer fühlt. Strässler, respektive der Supporter-Vorstand lud und viele Mitglieder nahmen die Einladung und den schönen, bereits leicht herbstlich angehauchten Sonntagmorgen zum Anlass, ins Eselriet zu pilgern. In gewohnt familiärem Kreis, die Supporter kennen sich untereinander bestens, konnte man(n) und frau fachsimpeln über Gott und die Welt und natürlich über König Fussball. 

Die FCE-Supporter leisten alljährlich einen willkommenen Beitrag an alle Teams des FC Effretikon. Finanziell unterstützt werden durch die Supporter keine Einzel-Spieler. Sprich: Kein Akteur in Effretikon erhält weder über den Hauptverein noch die Supporter einen persönlichen finanziellen Zustupf in Form von Spesen oder Prämien. 

Die Supportervereinigung des FC Effretikon unterstützt und finanziert nur Projekte, welche mittels schriftlichem Antrag an den Supporter-Vorstand gerichtet und vom Hauptverein FC Effretikon abgesegnet sind. So wird seit Jahren garantiert, dass die finanzielle Unterstützung aller Mann- und Frau-schaften zweckgebunden wie beispielsweise für Material/Tenüs, Turnier, Ausflüge und Trainingslager verwendet wird. Von den Geldern soll nicht nur die erste Mannschaft, sondern auch Teams aus dem Nachwuchsbereich des Vereines profitieren. 

Die FCE-Supportervereinigung hatte einst einen Höch-Mitgliederbestand von gegen 140 Personen und pendelt sich in den letzten Jahren um die Hunderter-Marke ein. Mitglied bei der FCE-Supportervereinigung können Einzelpersonen, Ehepaare und Firmen werden.

Bruch als Open-Air Veranstaltung
Bei warmer Witterung konnten sonntags die Supporter ihren traditionellen, leckeren Brunch vor das Klubhaus Eselriet, als «Open-Air-Veranstaltung» verlegen. Bevor die erste Mannschaft um 11:15 Uhr offiziell gegen Glattfelden in die neue Saison startete, statteten Flakon Halimi (Trainer) und Urs Rhyner (Assistent) den Supportern einen kurzen Besuch ab und wurden durch Präsident Martin Strässler und André Sahli (Präsident Hauptverein) begrüsst und den Mitgliedern vorgestellt.

Weiterhin mit eigenen Spielern arbeiten
«Unser Ziel ist es, mit internen eigenen Leuten hier in Effretikon zu arbeiten», so Flakon Halimi. Damit wolle man an der bisherigen Vereinsphilosophie des FC Effretikon festhalten. «Wir haben Super-Typen», so Halimi weiter. «Und ich hoffe, dass wir das anschliessend im ersten Spiel gegen Glattfelden auch gleich zeigen und beweisen können». Der Trainer meinte weiter, dass es sein Bestreben sei, «die Spieler und die Mannschaft so hoch wie möglich in der Tabelle stehen zu können». Sein Ziel sei es, mit der Truppe «einiges erreichen zu können, vielleicht mehr als nur Drittliga». Es sei ja bald Weihnacht und «da darf man sich etwas wünschen». Flakon Halimi betonte, dass «unser Team hungrig ist und das ist wichtig». Weiter informierte der Teamchef darüber, dass «wir dank Unterstützung von Oliver Ziegler, dem Leiter Aktive, in unseren Staff in der Person von Rainer Bierbrodt einen Mental-Trainer erhalten haben». Halimi: «Meine Spieler mögen Rainer – meist nach, als vor dem Training», aber das zeigte und bestätige eben, dass «er auch einen sehr guten Job bei uns macht».

Enge Zusammenarbeit mit A- und B-Junioren
Auch Urs Rhyner, für viele Supporter ein bekanntes Gewicht, informierte, dass «wir grundsätzlich etwas mehr machen als nur auf dem Platz zu stehen und etwas zu trainieren». Der FCE-Assistenztrainer hielt fest, dass «wir jetzt zu Dritt sind» und dahinter stecke die Idee, dass «wir auch mit den A- und B-Junioren enger zusammenarbeiten wollen». So kommuniziere man «mit den einzelnen Spielern intensiver» und das verantwortliche Trainer-Trio sei bestrebt, «dass wir mit einer guten Stabilität ein starkes Grundgerüst bauen können», das nicht nur für das ‘Eis’ «sondern für den Gesamtverein gedacht ist. Halimi/Rhyner/Bierbrodt seien «bestrebt, dass wir einen soliden Grundstock haben und dann das Rädchen sich sauber drehen kann und es schnellst möglich nach oben geht. Zuerst wolle man aber «eine gewisse Stabilität in die Sache bekommen».

Urs Rhyner weiter: «Wir blicken nun alles positiv nach vorne». Es sei das grosse Anliegen der Teamverantwortlichen, die alles dafür tun, «dass es auf dem Platz gut klappt». Rhyner betonte mit Nachdruck, dass «wir eine gute Vorbereitung auf die neue Saison hatten. Trotz Sommerferien waren immer viele Spieler im Training und das hat uns alle positiv überrascht», denn es sei mit den Ferienabsenzen in den Sommermonaten keinesfalls leicht, einen geregelten Trainingsbetrieb aufrecht halten zu können, doch wir haben diese Phase sehr gut überstanden und ich hoffe, dass wir das gleich anschliessend gegen Glattfelden sehen werden». Rhyner abschliessend. «Wir werden sicher in diesem ersten Match sehen, wo wir noch ‘etwas Schrauben’ müssen um erfolgreich zu sein».

Heinz Minder, Illnau