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FCE Chlausturnier 2018

17. November bis
16. Dezember 2018
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Skiweekend der alten Säcke in Davos

Geschrieben von Daniel Bienz am .

Traditionell ging das Skiweekend auch dieses Jahr wieder am Weekend vor dem WEF nach Davos. In Gruppen fuhren die 16 Teilnehmer, die sich zum grössten Teil aus der Ü40 und vier Vertretern aus der Ü30 sowie den Ehemaligen Stab und Oliver Christen zusammensetzten, ins Bündnerland. 

Nachdem wir in den letzten Jahren von Petrus nicht gerade beglückt wurden, war auch dieses Jahr wenig Hoffnung auf strahlend blauen Himmel vorhanden. Die Anreise war auch begleitet von tiefhängenden Wolken und Feuchtigkeit von oben. Immerhin waren die Strassen bis kurz vor Klosters nicht mit Schnee bedeckt. Auf dem letzten Teil lag dann aber die weisse Pracht auch auf der Strasse, sie führte aber nur dazu, dass die Reisegeschwindigkeit etwas reduziert werden musste. 

Um 10 Uhr war denn auch der grösste Teil der Gruppe im Bolgenhof angekommen, wo nach dem Check-In auch gleich die Montur vervollständigt wurde, damit der Berg zu Fuss oder auf den Brettern erkundigt werden konnte. Nach ein paar Runden traf man sich traditionell in der Jatzhütte zum Apéro oder Mittagessen. Und dann, welche Überraschung: Die Lücken in der Wolkendecke wurden immer grösser und die Sonne tauchte auch auf. Die Verwegenen verzichteten auf das Skirennen am TV und mussten die freie Sicht auf der Piste ausnützen. Die Verhältnisse waren einfach phänomenal; Pulverschnee und fast keine Leute. Nach einer guten Stunde legte Petrus aber eine Pause ein und die Wolken gewannen wieder die Oberhand. Um halb vier gab er aber nochmals alles und schob die Wolken wieder zur Seite. So konnte man nicht einfach auf die Talabfahrt; also nochmals hoch und die Verhältnisse nochmals geniessen.

Wie üblich trafen sich dann fast alle im Bolgen zum Après-Ski, bevor es dann zum obligaten Fondue Chinoise ins Montana ging. Das Essen war auch wie immer vorzüglich. Da sich alle den Bauch so richtig vollgeschlagen hatten, konnte man ja noch nicht zurück ins Hotel gehen. Ein kleiner Verdauer geht immer noch rein. Der grösste Teil ging darum ins Pöstli; und die Zocker fanden den Weg ins Casino, wo sich aber nach eigenen Aussagen nicht wirklich erfolgreich waren. Irgendwann fanden dann auch die letzten den Heimweg durch das Schneegestöber und legten den Kopf auf das Kissen. 

Am Morgen dann die grosse Überraschung. Nein, dass es über Nacht schneit, ist keine Überraschung, wenn wir in Davos sind. Aber, dass die Sonne scheint, sind wir uns einfach nicht gewohnt. Also raus aus den Federn! Oder doch lieber den schweren Bauch (oder eher den Kopf?) nochmals zudecken? Diejenigen, die etwas eher auf der Piste waren, wurden nicht enttäuscht. Der Himmel war zwar nicht strahlend blau, die Sonne kämpfte sich aber fast den ganzen Tag tapfer durch ein paar Schleierwolken. Und die Pistenverhältnisse waren wiederum einfach genial. So macht es einfach Spass! Da machte es auch nichts aus, dass die Sonne im Laufe des Nachmittags den Kampf gegen die Wolken langsam aber sicher verlor. Die Beine waren müde, der Magen leer und der Durst gross. 

Nach dem Après-Ski ging es dann in den Ochsen zu einem Stück Fleisch vom heissen Stein. Im Anschluss teilte sich die Gruppe wieder auf und machte das Nachtleben von Davos unsicher. Die einen kämpften sich etwas früher, die anderen etwas später durch den starken Schneefall zurück zum Bolgenhof. Jeder merkte da schon, dass am Morgen vor der Heimreise noch etwas Arbeit wartete. 

Der starke Schneefall führte nämlich dazu, dass unsere Autos bis am Morgen unter einem guten halben Meter Schnee versteckt waren. Da die Schaufeln im Bolgenhof nicht dutzendweise vorhanden sind, war auch etwas warten angesagt, bis das Auto ausgegraben werden konnte. Nach einer halben Stunde Schneeschaufeln war es dann doch geschafft. Und so machten sich dann alle im Laufe des Morgens wieder auf den Heimweg. Über den Chat konnte dann auch noch geklärt werden, wem die hängen gelassene Jacke gehört. 

Das Skiweekend war wiederum gelungen. Dieses Jahr war das Wetter im Gegensatz zu den Vorjahren auch ganz ansprechend. Wir sind deutlich mehr Ski gefahren, als wir im Freitag auf der Hinfahrt annahmen. Darum danke ich im Namen aller Teilnehmern Rösch für die Organisation ganz herzlich. Es war wiederum perfekt organisiert. Ein grosses Dankeschön geht auch an den FCE, der das Skiweekend finanziell unterstützte.

Dani Bienz