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VollVet immer noch ungeschlagen

Geschrieben von Dani Bienz am .

TEK VollVet: in der Rückrunde immer noch ungeschlagen
Nachdem die Trainings den Winter hindurch meistens zusammen mit den jüngeren Kollegen aus der 30+-Mannschaft durchgeführt wurden, tauchten ab Anfang März wieder regelmässig über 15 Spieler im Training auf. So konnte die Vorbereitung auf die Rückrunde unter der Leitung von Paolo durchgezogen werden.
Da zudem Simu, Psche und Tony den Übertritt aus der Ü30 wagten, konnte zudem auch das Durchschnittsalter noch etwas gesenkt werden. Damit sollte eigentlich ein Blick nach vorne in der Tabelle möglich sein. Schliesslich beträgt der Rückstand von unserem 6. Rang im Herbst auf Rang 3 nur 4 Punkte; gleich viel wie der Vorsprung auf den 7. Rang.

Mit dem Testspiel gegen Russikon ging dann die Vorbereitung zu Ende. Das Spiel endete nach einem 0:2 Rückstand schlussendlich gerecht mit 2:2.

Die Meisterschaft konnte also starten. Als erstes tauchte der FC Wiesendangen im Eselriet auf. Gegen das noch punktelose Schlusslicht ist ein Sieg doch Pflicht! Das Spiel begann gar nicht gut. Nach dem ersten Sprint musste Captain Dave schon verletzt ausgewechselt werden. Spielerisch taten wir uns auch lange sehr schwer. Die 2:0 Pausenführung war aber verdient. Nach der Pause fielen die Tore dann etwas leichter. So konnte das Spiel mit einem 5:0 Sieg beendet werden. Fazit: nicht wirklich gut gespielt, aber klar gewonnen. Nehmen wir auch.

Das Spiel gegen Seuzach konnten wir wieder mal in Grafstal austragen. Auf dem engen Kunstrasen hatten wir wiederum Probleme, um so richtig ins Spiel zu kommen. Eigentlich kontrollierten wir das Spiel, konnten aber vorne keine Gefahr erzeugen. So kommt es dann, wie es immer wieder kommt. Ein Fehler hinten und schon klingelt‘s im eigenen Kasten. Bis zur Pause konnte das nicht mehr korrigiert werden. Die Pausenansprache von Paolo zeigte seine Wirkung. Mit viel Elan und Druck über die Seite wurde Seuzach hinten eingeschnürt und innert einer guten Viertelstunde wurde aus dem 0:1 Rückstand eine 3:1 Führung. Mit dem Sieg vor Augen wurde das Tempo wieder etwas gedrosselt. Und Seuzach kam wieder etwas besser ins Spiel und nützte die Unachtsamkeiten und individuellen Fehler in der Defensive eiskalt aus. So kam der Ausgleich 10 Minuten vor Schluss. Mit dem letzten Aufbäumen konnte dann in der Nachspielzeit doch noch der 4:3 Sieg in allerletzer Sekunde realisiert werden.

Im 3. Meisterschaftsspiel beim SC Hegi ging’s dann in der ersten Viertelstunde nach dem Motto „Tore schiessen leicht gemacht“. Jeder unserer Angriffe landete im gegnerischen Tor. So führten wir nach 12 Minuten bereits mit 5:0. Beide Mannschaften wussten nicht recht, was da geschah. So etwas habe ich in meinem doch schon längeren Fussballerleben noch nie erlebt. Trotz der Wechsel „jung gegen alt“ (für unser Verständnis jung!) ging es bis zur Pause bis zum 8:0 weiter. Mit dem Pausentee konnte sich Hegi etwas sammeln und traten in der 2. Halbzeit etwas entschlossener auf. Da wir auch nicht mehr mit dem letzten Engagement spielten und sich keiner fand, der seinen Obolus für das Stängeli liefern wollte, endete das Spiel mit einem 9:0 Sieg.

Das 4. Spiel gegen den Leader Räterschen fand in Grafstal statt. Man wusste von den Stärken welche die Winterthurer mitnahmen. Das Spiel würde sich im Mittelfeld entscheiden. Deshalb neutralisierten sich die Mannschaften bis in die Hälfte der 2. Halbzeit gegenseitig. Die wenigen Chancen die das Spiel bot wurden entweder fahrlässig vergeben oder die beiden Torhüter glänzten mit schönen Paraden. Das Heim-Team ging Mitte der 2. Halbzeit in Führung; musste aber kurz vor Schluss durch einen klaren Penalty das Remis hinnehmen. Über die gesamte Spielzeit gesehen stimmt das Unentschieden für beide Teams und behielt das TEK auch gegen den Leader die weisse Weste

Im 5. Meisterschaftsspiel ging es dann wieder im Esi gegen den Tabellennachbarn Wülflingen um den Platz als 1. Verfolger des unangefochtenen Leader Räterschen. Obwohl der Beginn ziemlich harzig lief, gingen wir früh 1:0 in Führung. Auch danach wollte bei uns nicht so viel zusammenpassen und wir standen auch zu weit vom Gegner weg und auch die Kommunikation untereinander wurde immer giftiger. Durch einen unnötigen Ballverlust knapp ausserhalb des Straftraums kam Wülflingen gegen Ende der 1. Halbzeit zum Ausgleich, der dann aber postwendend mit einem herrlichen Schlenzer ins weite hohe Eck gekontert wurde. So ging es etwas glücklich mit einer 2:1-Führung in die Pause, wo es eine Schelte durch den Trainer für die negativen Vibes auf dem Platz absetzte. Paolo fand wohl die richtigen Worte. Alle rannten etwas mehr und schwatzten dafür etwas weniger. Und so hatten wir das Spiel gut im Griff und kamen auch zu unseren Chancen, die dann in der Schlussviertelstunde auch 3x ausgenützt wurden. So kam ein schlussendlich ungefährdeter 5:1-Sieg zu Stande.

So liegen wir nun 3 Runden vor Schluss auf dem 2. Tabellenplatz mit 8 Punkten Rückstand auf den Leader. Liegt die Ungeschlagenheit in der Rückründe am neuen Dress, das wir auf die Rückrunde hin erhielten? Oder doch eher an der Verjüngung im Kader? Egal. Wir danken dem Restaurant Löwen in Wiesendangen auf jeden Fall ganz herzlich für das Sponsoring des Dresses. Sollte sich jemand fragen, wieso Wiesendangen, liegt die Antwort relativ nah. Unser Teammitglied Patrick Lüthi (zudem auch Mitglied im OK Veranstaltungen) verwöhnt da seine Gäste unter anderem mit hervorragenden Cordon Bleus.