Neu- das Effi-Fussballcamp - Montag 19. Juli bis Freitag, 23. Juli 2021

Jetzt anmelden und dabei sein - Hier geht es zur Info-Seite. Beachtet bitte unbedingt die speziellen Covid-19-Hinweise.



Junioren Da - Glatttal Dübendorf - FCE 4:11 (0:8, 3:1, 1:2)

Mit einem diskussionslosen 11:4-Auswärtssieg gegen Glatttal Dübendorf gelang den Junioren Da des FC Effretikon der Start in die Herbstsaison 2020. Auf dem Dübendorfer Sportplatz Büen gaben die von Iwan Joho gecoachten, spielerisch überlegenen Gäste drei ganz unterschiedliche Drittel zum Besten.
(ven) Pfostenschuss nach 45 Sekunden, einen Goaliefehler ausgenützt, einen Handspenalty verwertet und ein sehenswerter Distanzschuss: Die dezidierten, gepflegt aufbauenden Effretiker galoppierten furios in die neue Saison und führten nach sechs Minuten bereits 3:0.

Die Breite nutzend, überforderte das Auswärtsteam wiederholt die langsam agierenden Dübendorfer, die eher stereotyp angriffen und erst nach 20 Minuten wenigstens die Latte trafen. Am Ende hiess es 8:0 nach den ersten 25 Minuten – dem aufmerksamen Effretikon gelang da praktisch alles.

Faden verloren

Ein ganz anderes Gesicht zeigten Iwan Johos Junioren im zweiten Drittel: fahrig, das Solo dem Zusammenspiel vorziehend, unkonzentriert, den Faden verlierend. Das Glatttal-Team, das aufgrund der Unterlegenheit ab der 35. Minute mit einem Spieler agieren durfte, profitierte teilweise davon und brachte die Effretiker in die Bredouille. Trotzdem führte der FCE nach 50 Minuten mit 9:3.

Im letzten Drittel, nach einer Standpauke des Trainers, rafften sich die Effretiker wieder auf: Ohne zu brillieren, kippten sie mit Willen und Pressing die Waagschale wieder auf ihre Seite und brachten den verdienten Sieg bei anhaltendem Regen ins Trockene. Übrigens: Der Schiedsrichter war von den Effretikern derart beeindruckt, dass er dem Verband ein 15:4-Resultat meldete.

«Super, katastrophal, mittelmässig»

«Zuerst super, dann katastrophal, zuletzt mittelmässig»: eine treffende, wenn auch strenge Kurzanalyse des anspruchsvollen Iwan Joho, für welchen in den Partien weniger das Resultat zählt, sondern eine gute spielerische Leistung.

Der engagierte Juniorentrainer und -coach, der auf diese Saison hin entschieden hat, «seine» Ea-Mannschaft aus den Jahren 2018 und 2019 weiter zu betreuen, legt Wert auf Fortschritte, etwa punkto Taktik oder Technik. Seine Aufgabe: aus guten Spielern ein kompaktes Team zu bilden, in dem jeder für den anderen kämpft.

FCE – ein Ausbildungsverein

Ein rangmässiges Ziel für diese Herbstsaison peilt der FCE-Juniorentrainer nicht an, jedoch sollen sich seine Spieler so entwickeln, dass sie im Frühling eventuell in der Elite-Klasse antreten könnten. Ein Erfolg seiner Ausbildungsarbeit hat sich schon jetzt gezeigt: Vier ehemalige Ea-Junioren haben diesen Sommer den Sprung ins Footeco-Talentteam des FC Winterthur geschafft – dementsprechend fehlen sie nun im Kader von Iwan Joho.

Wer überzeugend auftritt, hat meistens nichts zu befürchten: Saisonübergreifend (Corona-Pause sei Dank) hat Iwan Joho mit seinen Junioren, die seit 15 Matches ungeschlagen sind, nun sechs Siege in Serie gesammelt. Nach dem ersten Spieltag führt der FCE stolz die Tabelle an.

---
Bildlegenden:
a und b) Iwan Joho, FCE-Trainer und Coach: «Herren, hier geht es lang!»  
c) Die glücklichen 11:4-Sieger.
Fotos: Toni Bianchera