Trotz schwieriger Voraussetzungen zeigte Effi 1 eine starke Reaktion und gewann auswärts in Wallisellen gleich mit 4:0. Dabei hätten die Bedingungen unterschiedlicher kaum sein können: Traumhaftes Wetter, der Sieg aus der Vorwoche im Rücken und eine gute Trainingswoche – eigentlich alles angerichtet für einen erfolgreichen Fussballnachmittag. Doch schon vor dem Anpfiff warteten die ersten Überraschungen.

Gespielt wurde nämlich nicht auf dem Hauptplatz, sondern auf Kunstrasen. Bewusst oder Missverständnis? Schwer zu sagen. Auf dem Hauptfeld fand gleichzeitig ein Cricket-Spiel statt – ja nu. Dazu kam, dass Effi mit gerade einmal 13 Mann inklusive zwei Torhütern anreiste. Nicht gerade optimale Voraussetzungen.

Doch anstatt den Kopf in den (Kunst)Rasen zu stecken, entschied sich das Team für Motto Nummer zwei: Veni, vidi, vinci! Nicht zuletzt auch für unseren Topplayer aus dem Bündnerland wollte man alles geben und ein Sieg einfahren.

Der Schiedsrichter – an dieser Stelle ein grosses Kompliment für eine Topleistung – pfiff die Partie an, und von Beginn an spielte praktisch nur Effi. Bereits in der 9. Minute folgte der erste grosse Auftritt: Ein weiter Ball von Samet in die Tiefe, Claudio sprintet wie von der Tarantel gestochen hinterher, hebt den Kopf und sieht Robin in der Mitte. Die perfekte Flanke folgt – Kopfballtor! 1:0 für Effi. Was für ein Angriff!

In der Folge rollte Angriff um Angriff auf das Tor der Gastgeber zu. Doch wie schon in mehreren Spielen zuvor wollte die „Pille“ einfach nicht rein. Die einen sprechen von einem Weltklasse-Torhüter, andere von mangelnder Effizienz oder schlicht Pech. Gründe gäbe es viele – lassen wir das.😱

Auch der Gegner meldete sich einmal gefährlich an: Nach einem Konter landete der Ball am Pfosten. Puh – Glück gehabt. Aber auch das gehört manchmal dazu.

Als bereits viele mit einem 1:0 zur Pause rechneten, entschied sich Andonis, dass es Zeit für eine Änderung wäre. Wieder ein Pass in die Tiefe – und erneut stand Robin goldrichtig. Mit voller Entschlossenheit haute er die Kugel in den Netzhimmel zum verdienten 2:0.

In der Pause war klar: Ein 2:0 kann gefährlich sein. Doch wenn man weiterhin so konzentriert spiele, würde es für den Gegner extrem schwierig werden. Gesagt, getan. Effi liess Ball und Gegner laufen, kontrollierte das Spiel clever und zog dem Heimteam langsam aber sicher den Stecker. Alles deutete auf einen souveränen Nachmittag hin.

In der 79. Minute war es dann endgültig Zeit, den Deckel draufzumachen. Erinnern wir uns an Andonis? Der wollte seine starke Leistung nochmals bestätigen und traf nach einem sehenswerten Solo zum 3:0.

Jetzt wurde es zur Kür. Duracell Männchen Claudio dachte sich wohl: „Was die anderen können, kann ich schon lange.“ Und so traf auch er noch zum hochverdienten 4:0-Endstand.

Fazit: Endlich einmal eine konzentrierte Leistung über 90 Minuten, die einen Sieg ohne grosses Zittern brachte. Was dabei ebenfalls auffiel: Die neu formierte Viererkette zeigte über die gesamten 90 Minuten eine absolute Topleistung. Organisiert, kompromisslos und konzentriert – der Hauptgrund dafür, dass am Ende endlich wieder einmal die Null stand. 🔵⚪💪🏻

Oder wie ein Vereinsmitglied sagen würde:
„Guet gmacht, mini Herre!“ 😉

Categories: HerrenabteilungPublished On: Mai 12th, 2026