Am Sonntag, den 12. Mai 2024, fand das mit Spannung erwartete Heimspiel des FC Effretikon 1 gegen den FC Kloten 1 statt. Dieses Match war nicht nur ein reguläres Meisterschaftsspiel, sondern trug auch eine besondere Bedeutung, da viele unserer herausragenden Spielerinnen einst beim FC Kloten 1 aktiv waren. Das Spiel, das um 13:30 Uhr angepfiffen wurde, versprach also reichlich Dramatik und Emotionen.
Vor dem Spiel herrschte eine nervöse, aber entschlossene Atmosphäre in der Kabine. Die Tatsache, dass wir bis dato nur ein einziges Heimspiel in dieser Saison gewinnen konnten, setzte uns unter zusätzlichen Druck. Doch diesmal musste alles anders werden. Das Team war hoch motiviert und bereit, den Heimsieg zu erringen.
Besonders erwähnenswert war das Debüt von Ramona Erismann im Tor. Endlich hatten wir mit Ladina und Natascha unsere Angriffsreihe wieder komplett, nachdem sie zuvor als Torhüterinnen Nummer 3 und 4 einspringen mussten.
Pünktlich um 13:30 Uhr ertönte der Anpfiff. Die Anspannung war spürbar, doch wir waren fokussiert und bereit. Von Anfang an war das Spiel hart umkämpft. Beide Teams schenkten sich nichts, es war ein körperbetontes Match, geprägt von Kampfgeist und Entschlossenheit. Es war offensichtlich, dass hier noch alte Rechnungen beglichen werden sollten.
Der Schiedsrichter hatte es nicht leicht. Die Trainerinnen des FC Kloten kommentierten jede Entscheidung und begleiteten die gesamten 90 Minuten mit lautstarkem Gejohle. Doch wir liessen uns davon nicht beeindrucken und blieben konzentriert auf unser Spiel.
Unsere Laufbereitschaft und der Wille waren bemerkenswert. Das Passspiel war präzise, und es war nur eine Frage der Zeit, bis wir in Führung gingen. Durch eine perfekt getretene Ecke fand der Ball den Kopf von Sabrina Bodenmann, die ihn kraftvoll ins Netz beförderte. Eine verdiente Führung für uns!
Doch die Freude währte nicht lange. Der FC Kloten glich aus, als unsere Torhüterin den Ball durch ein unglückliches Loch ins Tor rollen ließ. Ein Fehler, der passieren kann. Kopf hoch, weiter geht’s. Kurz vor der Pause gelang den Gästen dann der Führungstreffer. Ein Gewirr vor unserem Tor endete in einem unglücklichen Abpraller, den eine Klotener Spielerin nur noch einschieben musste. Ein bitterer Moment, so kurz vor der Halbzeit.
In der Pause motivierte uns unser Haupttrainer Patrik Meier erneut. Er betonte, wie wichtig es sei, weiterhin Druck auszuüben, die Konzentration hoch zu halten und dem Passspiel Sorge zu tragen.
Die zweite Halbzeit begann turbulent. Wir dominierten das Spiel und konnten bis zur 80. Minute einen komfortablen 4:2-Vorsprung herausspielen. Alles schien unter Kontrolle zu sein. Doch dann passierte das Unvorstellbare. In den letzten zehn Minuten kassierten wir drei Gegentore. Fehler in der Abwehr und unglückliche Aktionen unserer Torhüterin führten dazu, dass wir die Führung aus der Hand gaben.
Es war eine bittere Pille zu schlucken, aber wir sind ein Team und gewinnen und verlieren gemeinsam. Das Glück war an diesem Wochenende nicht auf unserer Seite. Ein aberkanntes Tor, das eigentlich zählen hätte müssen, war der Höhepunkt einer Reihe von unglücklichen Entscheidungen.
Nun gilt es, aus diesen Fehlern zu lernen und die Motivation nicht zu verlieren. Das nächste Spiel am Sonntag, den 26. Mai, bietet die nächste Gelegenheit, es besser zu machen. Trotz der Enttäuschung bleiben wir ein starkes Team, das zusammenhält und immer wieder aufsteht.
Der Weg zu Erfolg ist oft steinig, aber wir werden nicht aufgeben. Nächstes Mal werden wir wieder kämpfen, noch härter arbeiten und mit mehr Entschlossenheit auf dem Platz stehen. Denn der Fußball lebt von solchen Geschichten – und wir schreiben unsere eigene.

