Auf vielfachen Wunsch erwähnen wir ab sofort auch den jeweiligen Gegner in unseren Matchberichten. Und so war an diesem Sonntagmorgen der FC Bäretswil bei uns zu Gast.
Bereits beim Einlaufen fiel auf: Das sieht nach einer robusten Mannschaft aus! Doch was sich im Spiel dann zeigte, war irgendwie komplett anders … Aber der Reihe nach.
Wie spielt man gegen eine robuste Mannschaft? Genau! Schnell, wirblig und mit viel Tempo. Und genau so legte Effi los!
4. Minute: 1:0! ⚽
Der Brasileiro «Döme» wird von Romario alias Rudy in die Tiefe geschickt. Unser Gast-Bomber aus den Bergen antizipiert mental wie physisch gleich die gesamte Abwehrreihe des Gegners und schiebt eiskalt ein. Was für ein Start!
«Super, das fängt ja gut an», dachte man sich. Aber es ging noch besser …
5. Minute: 2:0! ⚽⚽
Der Bomber wird an der Strafraumgrenze angespielt. Und was macht dieser? Keine lange Überlegung, kein unnötiges Schnörkelspiel – einfach den Hammer ausgepackt und ab ins Netz!
Was für ein Start! Das dachte sich wohl auch unser neuer Torhüter Häse (Vielleicht fragen sich jetzt einige: «Wer zum Teufel ist Häse? 🧐Wo ist Klätsch der Bär? Wo ist Felix die Katze? Gök die Wand? Leider alle angeschlagen, aber keine Sorge, zum Häse kommen wir noch…aber nur vielleicht🙃🫣). Vermutlich machte sich Häse bereits Gedanken darüber, ob dies ein gemütlicher Sonntagmorgen werden könnte.
Tja, Häse, da hattest du wohl die Rechnung ohne deine Vorderleute gemacht …
Denn nach dem Traumstart schaltete Effi plötzlich in den Sparmodus. Man liess dem Gegner mehr Raum, verlor etwas den Zugriff und ermöglichte dem FC Bäretswil immer wieder Szenen in der eigenen Zone.
Doch einer hatte offensichtlich keine Lust auf einen gemütlichen Morgen: Häse! Der versprühte so viel Energie und Spielte wie zu seiner Blütezeit und bestätigte das es nicht um Jung oder Alt geht, sondern Gut oder weniger Gut. 💪🏻😎 That’s it!
Unser neuer Schlussmann zeigte, dass er nicht einfach zum Zuschauen gekommen war. Die Bälle, die auf sein Tor kamen, pflückte er souverän aus der Luft oder entschärfte sie mit gekonnter Manier. Da stand einer, der seinen Kasten sauber halten wollte!
Der Gegner aus dem Oberland liess sich allerdings nicht so leicht abschütteln und holte immer wieder Freistösse heraus.
Und da kommen wir nochmals auf unsere Beobachtung vor dem Spiel zurück: «Das sieht nach einer robusten Mannschaft aus!»
Aber warum fielen die Jungs dann bei der kleinsten Berührung teilweise so schnell hin? Ist das trainiert? Gehört das zur taktischen Ausrichtung? Ist es einfach Cleverness? Hmmm 🧐 … Da dürften sich die Meinungen teilen. Vielleicht sollten wir uns diese Variante auch einmal genauer anschauen. Man weiss ja nie, wann sie nützlich sein könnte!
Wie dem auch sei: Die vielen Freistösse landeten immer wieder in unserem Strafraum und waren durchaus gefährlich. Aber eben … dieser Teufelskerl Häse! Der schnappte sich gefühlt jeden Ball.
Doch warum steht am Ende trotzdem nicht die Null?
18. Minute: 2:1.
Ein unnötiges Foul – Rudy? – an der Strafraumgrenze brachte den FC Bäretswil zurück ins Spiel. Der gegnerische Linksfüsser nahm Mass und zielte auf die obere rechte Ecke. Häse war bereits auf dem Weg und hätte den Ball wohl auch erreicht. Doch dann lenkte unsere eigene Mauer das Leder unglücklich in die andere Ecke ab. Keine Chance für unseren Keeper, und der Ball zappelte im Netz.
Nur noch 2:1.
Nun war klar: Da musste wieder mehr kommen! Nach einer längeren Phase mit viel Geplänkel im Mittelfeld schnappte sich unser Brasileiro den Ball, liess gleich mehrere Gegenspieler stehen und zog aus rund 16 Metern ab. Der Schuss wurde noch abgefälscht und dadurch unhaltbar für den gegnerischen Torhüter.
3:1 für Effi! ⚽⚽⚽
Ein enorm wichtiger Treffer, der wieder etwas Ruhe ins Spiel brachte.
In der Pause wurde nochmals deutlich angesprochen, dass man in einem Spiel über die gesamte Dauer mehr investieren muss, wenn man dem Gegner gar nicht erst die Hoffnung auf etwas Zählbares lassen will.
Und siehe da: Gesagt, getan!
61. Minute: 4:1! ⚽⚽⚽⚽
Ein feiner Spielzug über die Seite, Döme bringt den Ball zum Bomber, und dieser lässt gleich ein bis zwei Gegenspieler alt aussehen, bevor er das Leder mit voller Überzeugung in den Netzhimmel hämmert.
Was für ein Treffer! Und was für ein Sonntagmorgen für unseren Bomber!
Mit diesem Tor war Effi endgültig wieder im Flow. Es wurden weitere Chancen herausgespielt, doch leider ging man damit teilweise etwas fahrlässig um. Da hätte durchaus noch der eine oder andere Treffer fallen können.
73. Minute: Elfmeter für Effi!
Nach einem Foul an Sven blieb dem Unparteiischen nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen.
Und wer wollte unbedingt antreten? Natürlich unser Bomber, der sein viertes Tor des Tages erzielen wollte.
Dabei gilt im Fussball doch eigentlich eine alte Weisheit: Der Gefoulte sollte den Elfmeter nicht selbst schiessen!
Aber keine Sorge, liebe Fussballfreunde: Unser Bomber wusste es besser.
Mit aller Ruhe und Souveränität setzte er den Ball in die obere rechte Ecke. Keine Diskussion, keine Zweifel, keine Geschenke.
5:1 für Effi! ⚽⚽⚽⚽⚽Und der Bomber schnürte seinen Viererpack!
Damit schien die Sache eigentlich gegessen. Der FC Bäretswil konnte nicht mehr wirklich, Effi wollte nicht mehr mit letzter Konsequenz – und dann kam noch die dritte Partei ins Spiel.
Der Unparteiische entschied auf einen Treffer, den gefühlt niemand als solchen wahrgenommen hatte. Nicht einmal der Gegner selbst schien so recht zu wissen, wie der Ball plötzlich im Tor gelandet sein sollte.
Tja, auch solche Dinge passieren im Fussball. Wir nehmen es mit Humor. Trotzdem gilt: Bis der Schiedsrichter abpfeift, ist ein Spiel nicht vorbei. Konzentration und Aufmerksamkeit müssen bis zur letzten Sekunde stimmen.
Fazit
Am Ende ein verdienter Sieg für Effi, der mit einem starken Start und fünf erzielten Treffern den Unterschied machte. Unser Bomber aus den Bergen erwischte mit seinen vier Toren einen absoluten Sahnetag, während „Häse“ bei seinem Einstand zeigte, dass er ein sicherer Rückhalt sein kann und Verlass ist.
Trotzdem hat das Spiel auch gezeigt, dass man sich nach einer frühen Führung nicht zurücklehnen darf. Wer dem Gegner zu viel Raum lässt, bringt ihn unnötig zurück ins Spiel. Und wer die eigenen Chancen nicht konsequent nutzt, verpasst die Möglichkeit, frühzeitig alles klarzumachen.
Die Botschaft ist klar: Ein guter Start ist Gold wert, aber Konzentration, Einsatz und Fokus sind über die gesamten 90 Minuten gefragt. Denn man wird sofort bestraft!
⚽Hopp Efii! Liidäschaft in Blau und Wiis⚽🔵⚪
P.S.: Und zum Schluss noch das Wichtigste: Weiss nun jeder, wer Häse ist? 😉🫣

