Der Start in die Partie war eigentlich gut. Wir kamen ordentlich ins Spiel, waren präsent und hatten auch die ersten Chancen. Doch durch Unvermögen, Pech oder sonst was wurden diese Möglichkeiten nicht verwertet. Und genau das gab dem Gegner, der sich mit Händen und Füssen gegen uns wehrte, zunehmend Mut.
Prompt ging dieser mit seinem allerersten Versuch in Führung. Und bei diesem Gegentor sah unsere Defensivarbeit nicht wirklich toll aus. Nun hiess es also wieder: Energie anwenden, nach vorne spielen und den Rückstand möglichst schnell korrigieren.
Doch prompt kam die Quittung.
Der Gegner konterte über die Seite und spielte mit einem einzigen Pass gleich vier (!) unserer Spieler aus. Tor. Nach 30 Minuten hiess es somit: 2 Schüsse – 2 Tore. 😱🙃😭
Der Gegner erzwang sich diese Führung mit Kampfwille, Leidenschaft und enormer Laufbereitschaft. Wir hingegen wussten nicht so recht, was wir eigentlich wollten. Mit möglichst wenig Energie drei Punkte holen? Das ist heute leider in keiner Liga mehr möglich.
Genau diese Stichworte und Hinweise wurden in der Pause angesprochen. Die Devise für die zweite Halbzeit war deshalb klar:
Angriff total!
Und siehe da: Nun wurde mehr gelaufen, mehr gespielt und die Chancen wurden immer zahlreicher. Durch richtiges Pressing kamen wir in der 55. Minute am 16er in Ballbesitz. Der Gegner konnte den Ball einfach nicht mehr wegschlagen und der Druck wurde immer grösser.
1:2 durch ein Eigentor.
Mehr als verdient! 💪🏻
Nun kamen auch die ersten Verstärkungen von aussen und man sah deutlich, dass eigentlich nur noch in eine Richtung gespielt wurde. Koc, Müller, Rast und wie sie alle heissen – alle wollten nur noch nach vorne.
Auch unsere Offensivabteilung erhöhte nochmals den Druck. Iceman Berisha, Duracell Senn und Knipser Assfalk hatten weitere Chancen, doch die Zeit rann und rann davon.
Man wollte diesen Ausgleich unbedingt. Das hatte allerdings auch seine Schattenseiten: Hinten entstanden immer grössere Löcher, was dem Gegner wiederum Konterchancen eröffnete. Doch da hatten wir ja noch unsere Kralle im Tor, die mit einigen Wunderparaden dafür sorgte, dass der Gegner nicht nochmals zuschlagen konnte.
Die Zeit wurde immer knapper. Weitere Verstärkungen von aussen kamen, und schliesslich meldete der Unparteiische: Nur noch 2 Minuten zu spielen!
Nun warf man wirklich alles nach vorne. Mit dem Mut der Verzweiflung kombinierte man sich in den gegnerischen 16er – und dann ertönte der Pfiff!
Unser Brasileiro mit den langen Hosen wurde mit voller Wucht von den Beinen geholt. Für den Schiri eine klare Sache:
ELFMETER!
Nun nahm sich Bomber Assfalk den Ball, legte ihn sich zurecht und haute das Ding links oben ins Kreuz.
BUM! 2:2!
Kurz darauf war Schluss.
Fazit
Ein am Ende gerechtes Unentschieden. Hätte, wäre, wenn und aber bringt an dieser Stelle nichts mehr. Natürlich hätte man sich aufgrund der zweiten Halbzeit mehr gewünscht, aber am Ende müssen wir auch ehrlich sein: Die erste Halbzeit war schlicht zu wenig.
Jeder weiss, dass es mehr braucht – und zwar über 90 Minuten. Oder wie man so schön sagt:
Alles geben, bis der Schiri abpfeift!
Also: Mund abwischen, weitermachen und den nächsten Gegner angehen.
Let’s go zum nächsten!
Hopp Effi! 💙🤍

