Nach den schweren Regenfällen fand das Spiel gegen den FC Albania 1 auf dem Kunstrasen statt. Zum Glück hatten wir ein Zeitfenster, in dem kein Regen fiel. Zurück zum Kunstrasen: Wir spielen alle seit mehr als 20 Jahren Fussball und ich habe in meiner ganzen Karriere noch nie einen so kleinen Kunstrasen gesehen. Dies kam uns aber entgegen, da wir gegen das offensive FC Albania (97 Tore geschossen) hinten dicht machen und vorne kontern wollten. Mit nur 9 Spielern der zweiten Mannschaft und 5 Aushilfen waren wir am vergangenen Sonntag eine zusammengewürfelte Truppe (vielen Dank an: Kenan, Heinz, Amir, Ricardo, Emil).
Das Spiel startete und Effretikon griff den Gegner vor der eigenen Hälfte nicht an, machte die Räume eng und versuchte, den Ball zu halten. Nach 5 Minuten machte Kenan das Spiel schnell und lancierte Troll, der spielte entlang der Seitenlinie zu Lehner. Pass zur Mitte und Emil Kinda musste nur noch einschieben. Traumstart für Effretikon! Effretikon stellte hinten zu und hatte das starke Mittelfeld unter Kontrolle. Manchmal musste Kenan noch eingreifen, aber zu grossen Chancen kam das Heimteam nicht. In der 18. Minute war es Schärz, der Lehner in die Tiefe schicken konnte, Lehner vollendete in der kurzen Ecke zur 0:2-Führung für den Gast. Keine Minute später verkürzte das Heimteam nach einer schönen Kombination auf 1:2. Nun war das Spiel lanciert. Das Heimteam übernahm das Spieldiktat und drängte Effretikon immer weiter in die eigene Hälfte. In der 43. Minute folgte der Ausgleich wieder nach einem Schnittstellenpass und einer schönen Kombination. Effretikon nun von der Rolle und keine Minute später der Führungstreffer für das Heimteam: 44. Minute, 3:2. Zum Glück kam nun die Pause und man konnte sich neu sammeln.
Doch dies funktionierte nicht ideal. Keine fünf Minuten nach Wiederanpfiff fiel der 4:2-Führungstreffer für den FC Albania. Effretikon war dieses Mal nicht geschockt. Man konnte das Spiel wieder kontrollieren und verteidigte entschlossen. Der Druck nach vorne war aber selten. Nun stellte auch das Heimteam hinten zu und machte dies ideal, sodass Effretikon nicht in die Nähe des Strafraumes kam. Das Spielgeschehen war nun hauptsächlich im Mittelfeld. Das Heimteam kam aber immer wieder zu guten Chancen, entweder scheiterten sie an Kenan oder an sich selbst. In der 88. Minute wurde Hari im Strafraum gefoult und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Penaltyschütze vom Dienst, Siegenthaler, war leider abwesend, so musste Lehner übernehmen. Dieser verwandelte sicher in der rechten Ecke. Effretikon fasste sich nun ein Herz und drückte auf den Ausgleich. Doch das Glück war nicht auf der Seite der Gäste. So endete das Spiel mit 4:3.
Eine gute Leistung der dezimierten Effretiker. Nun heisst es aufstehen, Brust raus und gegen Greifensee 2 den nächsten Dreier einfahre

