Schnee, Regen und Wind – so präsentierte sich das Wetter am vergangenen Sonntag. Die zweite Mannschaft traf sich in Volketswil bei eisigen Temperaturen. Das letzte Saisonspiel stand an, und man wollte noch einmal drei Punkte einfahren, um sich einen Platz im Mittelfeld zu sichern. Aufgrund vieler Ausfälle und einer langen Verletztenliste hatte man heute nur drei Spieler auf der Bank. Die Mission war klar: Möglichst schnell ein Tor schiessen, denn Rückstände sind nicht die Stärke des Teams.

Das Spiel begann ausgeglichen, die Teams tasteten sich langsam aneinander heran. Die erste Grosschance hatte Effretikon. Auf der rechten Seite schickte A. Lehner mit einem sanften Chip N. Lehner auf die Reise. Dieser setzte sich gegen den Verteidiger durch und legte den Ball nach Lehrbuch in die Mitte. Der Stürmer konnte den Pass jedoch nicht im Tor unterbringen und verzog über die Latte. Effretikon hatte längere Ballbesitzphasen, kam aber noch nicht nach vorne. Bei einem Angriff über die linke Seite verlor man den Ball, Volketswil passte zur Mitte, der Aussenristpass war perfekt in den Lauf, und es stand 1:0 für Volketswil – ein toller Spielzug. Das Spiel ging weiter, Effretikon zeigte sich unbeeindruckt, und das offensive Spiel auf der rechten Seite harmonierte sehr gut. Einige Augenblicke später war es Schneller, der sich nach einer guten Kombination mit Kläy und Lehner durchsetzen konnte. Er brachte den Ball zur Mitte, doch die Stürmer verpassten erneut. Wie es so schön heisst: „Wer nicht trifft, bekommt sie.“ So war es in der 22. Minute der Fall, als sich der Stürmer gegen die gesamte Abwehr durchsetzte und den Ball über Meier hinweg chippte – 2:0. Das war nicht der Plan; Effretikon war zu passiv, scheute sich auch nicht vor einer gelben Karte oder einem Foul, und so fielen die Tore. Kurz vor der Pause drehte Effretikon nochmals auf und liess Volketswil nicht mehr aus der eigenen Hälfte, doch ein Tor kam leider nicht zustande.

Pause und Aufwärmen waren angesagt; es war noch nicht verloren, aber man brauchte dringend den Anschlusstreffer.

Nach der Pause war Effretikon wieder tonangebend. Man drückte auf den Ausgleich. Doch 10 Minuten nach Wiederanpfiff liess man sich vom Gegner provozieren, riss ihn im eigenen Strafraum um, und der Schiedsrichter hatte keine andere Wahl – Elfmeter! Volketswil verwandelte diesen souverän und hatte nun einen ordentlichen Vorsprung. Hierzu fällt mir nur ein Wort ein: „dumm“. Effretikon merkte, dass die Hoffnung schwand. In der 66. Minute erhielt Volketswil jedoch die rote Karte, und Effretikon konnte mit einem Mann mehr agieren. Doch das half nichts; man erarbeitete sich Chance um Chance, doch der Ball landete nie im Netz. Effretikon drückte und drückte, aber kein Tor. In der tiefen Nachspielzeit immerhin noch der Ehrentreffer: Stillhard erkämpfte sich im Strafraum den Ball und schloss eiskalt ab – 3:1.

Nun ist die Hinrunde abgeschlossen, und man beendet sie auf dem 8. Zwischenrang. Ein 6-Punkte-Polster zum Abstieg. Mit einem Sieg im letzten Spiel hätte man zufrieden sein können mit der Hinrunde, doch mit der Niederlage muss man sich den ganzen Winter wieder mit dem Verhindern des Abstiegs befassen. Von mir habt ihr nun Pause; bis zum Skiweekend schreibe ich nichts mehr. Im Namen des ganzen Teams wünsche ich allen Leserinnen und Lesern frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Euer Zwei!

Categories: HerrenabteilungPublished On: November 13th, 2023